10. Dezember (Donnerstag der zweiten Adventswoche)

Der zweite Teil des Textes von R. B., der gestern begonnenen wurde:

Heute verbringe ich mit vielen Leidensgenossen hinter Gittern die Weihnachtszeit. Und auch hier sind es die Kleinigkeiten die einen lächeln lassen und daran erinnern dankbar zu sein, für das was man hat, wenn’s auch noch so klein erscheinen mag.

Um Weihnachten zu feiern gibt es sicherlich schönere Orte auf dieser Welt aber auch schlimmere. Es ist ok, wo immer wir auch gerade sind und die Weihnachtszeit ist auch eine Zeit des Anfangs. Von was, das liegt in unserer Hand.

Ich werde dieses Weihnachten mit liebevollen Highlights versuchen auszuschmücken. So gut wie es mir möglich ist. Zum Beispiel mit selbstgemachtem Kuchen, Essen und Geschenke. Anderen ein Lächeln zu zaubern ist mir Weihnachten genug. Und schlafen werde ich viel. Denn die Feiertage verbringen wir ab 16.00 Uhr alleine, jeder für sich.

Die Beamten, die dann hier sind würde ich gerne sagen: Sorry, dass ihr meinetwegen hier sein müsst. Aber das würde zu dem Zeitpunkt nicht zu ändern sein. Also lasse ich es lieber und genieße die friedliche Ruhe, die sich wie ein Schleier über das ganze Gefängnis legen wird.

R.B.

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