Der Camino France 2020 – „nach“ Corona

Der Camino öffnete in Spanien wieder am 1. Juli 2020

Die Folgen von Corona waren überall noch zu spüren. Die Maskenpflicht galt noch in ganz Europa und die Menschen blieben auf Abstand. 

Flugverbindungen waren zum Teil noch ganz gestrichen oder sehr stark eingeschränkt. 

Nie habe ich den Camino so leer erlebt, wie in diesem Jahr. Mir begegnete an vielen Tagen kein einziger Pilger. Ohnehin hatte ich den Eindruck, dass der Weg in diesem Jahr stark „männerlastig“ war. Zudem fehlten vollkommen die Pilger aus Asien und Amerika.

Oft war ich der Einzige in einer Herberge.

In diesen waren die Gemeinschaftsküchen gesperrt, was auch bei Anwesenheit mehrerer Pilger das abendliche gemeinschaftliche Kochen – das ich überaus liebe – ohnehin unmöglich gemacht hätte. 

In den Schlafräumen galt: je Pilger einen neuen Papierbettbezug für die Matraze und das Kopfkissen.

Schon bei der Ankunft wurden die Schuhe desinfiziert und der Rucksack in einen Plastikbeutel verstaut. Was ich nie wirklich ganz verstanden habe,  da spätestens im Schlafraum jeder Pilger an seinen Rucksack musste, keiner trug ihn zum Spaß mit sich herum. 

Es gab noch vieles was fremd war, manches ärgerte, manches belustigte. 

Ein paar Eindrücke:

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