5. Juli 2020von NEJERAnach GRAÑÓN – 39,3 km

Sonntagmorgen.  

Die Spanier machten die Nacht zum Tag. Direkt unter unserem Schlafzimmerfenster. Noch im 4.30 Uhr wurde lautstark der Plan zur Rettung der Welt besprochen.  Meine Welt wurde trostloser, da ich nicht in den Schlaf kam. 

7.00 Uhr starteten Mauro und ich in den Tag. Das Packen des Rucksacks am Morgen ist zur Routine geworden und gelingt mir auch vor dem ersten Kaffee.

16.45 Uhr

Najeras – Grañón = 36 km + ein wenig weiteres Rumgelaufe =39,3 km über den Tag verteilt.

Real müsste der Weg um die 30 km sein. Da Mauro aber hier nicht seinen Urlaub verbringt, sondern als Fotograf unterwegs ist, der eine Geschichte fotografiert,  machen wir so manchen Abstecher in Kirchen, zu Monumenten oder Kulturdenkmälern. Ganz am Rande renne ich also nicht nur durch die Gegend, sondern tue auch noch etwas für meine Bildung. Wir nutzen die Synergieeffekte, indem ich ihm noch Details nennen kann, wenn es um Kirchen geht.

Die Chemie stimmt und es könnte Tage so weitergehen. Doch morgen trennen wir uns, da er mit dem Bus einige Etappen zurücklegen muss, um dann an anderen  Orten zu laufen. Laufe dann alleine weiter, er hat unser gemeinsames Laufen schon einen Tag verlängert. 

Die Herberge ist schnuckelig und die Herbergsmutti kocht heute für uns.  Übernachten, Abendessen und Frühstück ist uns pro Person 20 € wert.

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