4. Juli 2020von LOGROÑJOnach NEJERA – 43,5 km

7.00 Uhr gestartet. Den Schlaf gönnte ich mir. Luca war erst nach Mitternacht in die Herberge zurückgekehrt. Bin froh nicht mitgegangen zu sein. Wer weiß, ob ich heute hätte laufen können. 

30 km sind geplant. 14 sind schon geschafft, dabei ist es gerade mal 10 Uhr. Was mache ich nur in einem Kaff den ganzen Tag? Vielleicht doch weiterlaufen?

Auf dem Weg lernte ich heute morgen Mauro kennen. Ein Berufsfotograf,  der mit 2 kg Kamera einen Fotobericht zum Thema „der Camino nach Covid“ verfasst.  Netter Kerl, nicht nur, weil er mich zum Kaffee eingeladen hat. 

16.30 Uhr

Azofra war geplant.  Aber da hatten alle Herbergen geschlossen.  Somit bleiben wir in Nàjera. Da Mauro und ich mich – im Gespräch vertieft – verlaufen hatten und somit eine ganze Zeit in die falsche Richtung liefen, mussten wir auch nicht mehr bis in die nächste Stadt laufen sondern kamen auch so auf 39 km, um von Logroño nach Nàjera zu kommen. 

Mauro ist ein spannender Typ. Zum einen ist er Fotograf und arbeitet für Hochglanzmagazine an Naturfotographie oder auch Fotogeschichten. Seine nächste Aufgabe findet er in Lateinamerika. 

Zum anderen arbeitet er im Gebirge und unterirdisch als Vermesser. Da es seine Firma ist, kann er beides kombinieren. 

Wenn wir nicht auf Englisch ausweichen müssten, würden wir ununterbrochen reden. Unser Englisch ist gleich gut/gleich schlecht.  

Morgen laufen wir weiter zusammen 

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